Wie wir es von Dell gewohnt sind, ist die Verarbeitungsqualität des Notebooks durchwegs sehr gut. Angefangen bei dem eleganten Schließmechanismus bis hin zur Bedienung des Touchpads hatten wir erfreulicherweise keinen Grund zur Kritik. Das robuste Gehäuse samt Magnesiumlegierung verleiht dem Notebook den Titel "RoadReady". Besonders gut hat uns die Tastatur gefallen; der Anschlag der Tasten ist leise und bietet trotzdem einen angenehmen Widerstand, sodass sich auch über meherer Stunden hinweg ohne Probleme mit dem Notebook arbeiten lässt.
Ähnlich wie IBM verwendet auch Dell einenTrackPoint, der die schnelle Steuerung des Maus Cursors erlaubt. Unmittelbar oberhalb des Touchpads sind zwei weitere Tasten integriert, die (sofern der Anwender gerade den Track Point verwendet) mit dem Daumen bedient werden können (siehe Bild). Die Funktionstasten lassen sich ebenfalls gut erreichen; Zusatztasten wie Bild-Auf/Ab finden sich unterhalb der Enter-Taste auf der rechten Seite.
Oberhalb der Tastatur sind verschiedene Status LEDs in das Gehäuse eingelassen, die aktivierte Features wie Bluetooth oder Wlan anzeigen. Auf der rechten Seite befindet sich ein Schieberegler mit dem man den sogenannten Dell-Wi-Fi-Catcher aktivieren kann, der in Ihrer Umgebung automatisch nach verfügbaren Signalen sucht und Sie benachrichtigt, sobald ein Signal ermittelt wurde.
Auch von der Seite macht das Latitude D420 eine gute Figur.
Mit dem 6 Zellen Akku, der standardmäßig verbaut wird, hielt unser Testexemplar bei normalem Gebrauch (Office, Internet, 20% der Zeit Idle) etwa 3 Stunden durch - für ein Subnotebook mit solch einer Ausstattung ist das zu wenig. Für einen Aufpreis von ca. 70 Euro kann man aber einen 9 Zellen Akku verbauen lassen, mit dem das Notebook unter denselben Bedingungen über 6 h durchhält. Dieser ist zwar schwerer und steht aufgrund der größeren Bauform vorne etwa 5cm über, allerdings hat der Hersteller einen Abschluss gewählt, der einer Handballenablage bei Desktop-Tastaturen ähnelt (siehe Bild). Daher stören die größeren Abmessungen nicht wesentlich. In der unten stehenden Übersicht finden Sie nun die Akkulaufzeit des Latitude D420 verglichen mit den von uns bereits getesteten Notebooks. An dieser Stelle wollen wir noch erwähnen, dass sich der Akku sehr schnell wiederaufladen lässt (wir haben dafür etwas mehr als eine Stunde benötigt).
| E-Mail/Office | |
| Vaio VGN-SZ1XP | 3:37 |
| Dell Latitude D420* | 3:01 |
| Sony Vaio VGN-S4M | 2:54 |
| Asus V6800V | 2:51 |
| IBM T42p | 2:44 |
| Asus A6JA | 2:15 |
| Alienware S-4m 7700 | 1:20 |
| Angaben in Stunden (mehr ist besser) | |
*) 6 Zellen Akku, 42 Wh, Standard
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