Auch in Zeiten von Smartphones, Tablet-PCs und komfortablen Online-Speichern, sind die klassischen USB-Sticks immer noch ein sehr beliebtes und alltägliches Speichermedium. Während in den vergangenen Jahren Datenmengen im privaten oder geschäftlichen Bereich im weiter gewachsen sind, haben auch Flash-Drives mit dieser Evolution Schritt halten können. Dabei sind moderne USB-Sticks nicht nur preislich attraktiv, sondern haben mit der Einführung der dritten USB-Generation auch deutlich an Performance hinzugewinnen können.
Bereits ab etwa 60 Euro-Cent pro Gigabyte bekommt man schnelle Speicherzwerge, von denen man die persönlichen Daten nicht nur schnell lesen kann, sondern auch einen hohen Schreibdurchsatz beim Kopieren der Daten auf den Stick erlauben. Besonders letzterer ist bei größeren Exemplaren mit 64 GB oder mehr besonders wichtig, denn sonst kann ein Kopiervorgang schon ätzend lange dauern. Um einen kleinen Überblick zur aktuellen Marktsituation und den technischen Möglichkeiten von USB-3.0-Sticks zu bekommen, haben wir uns insgesamt 12 verschiedene Testkandidaten zwischen 16 und 64 GB für einen Praxistest eingeladen. Dabei beleuchten wir gleichermaßen High-End-Drives mit hohen Durchsatzraten, wie auch Einstiegs-Modelle für den schmalen Geldbeutel. Einen Vergleich zu USB 2.0 bleiben wir natürlich ebenso nicht schuldig! Wir wünschen Ihnen wie immer viel Spaß beim Lesen des Artikels!
Zu guter Letzt wollen wir uns bei den Herstellern Corsair, Dane-Elec, Hama, Kingston Technology, Sharkoon und Verbatim für die Bereitstellung der zahlreichen Testmuster bedanken.
Hinweis: Auch an dieser Stelle nochmals eine kurze Erläuterung zum Problem mit Giga- und Gibibyte: Die umgangssprachliche Bedeutung und auch die Angabe der Windows-Betriebssysteme von Gigabyte, entspricht der eigentlichen Bezeichnung Gibibyte, da hier als Umrechnungsfaktor eine, aus der Binärsprache stammende, Zweierpotenz zu Grunde liegt. Diese Umrechnung ist streng genommen aber falsch, da die Bezeichnungen Kilo, Mega, Giga und so weiter, laut dem Internationalen Einheitensystem, auch kurz SI (Système international dunités), als Zehnerpotenzen festgelegt wurden. Somit entspricht eben ein Gigabyte nicht 2^30 Byte, sondern in Wirklichkeit 10^9 Byte; somit werden aus 100 GB eben 95,37 GiB. Größenangaben von zum Beispiel 4,7 GB von DVD-Rohlingen sind deswegen nicht falsch, unter Windows kann man zwar auf Grund jener Tatsache nur 4,37 GB beschreiben, allerdings insgeheim sind dies ja 4,7 GB, da ja hier eben jene Angabe der "falschen" Gigabyte-Größe vorgenommen wurde. Genauso sind die Angaben der Festplattenhersteller korrekte Werte und nicht, wie fälschlicherweise behauptet, Rechenfehler.
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