Auch die G7 durfte sich selbstverständlich in Call of Duty und Quake 3 Arena messen. Wie schon ihre beiden Schwestern arbeitete sie souverän, allerdings hatte man das Gefühl, dass sie doch ein wenig leichter über das Pad gleitet. Das mag ein subjektiver Eindruck sein, denn technisch ist das eher unwahrscheinlich. Hinsichtlich der Teflon-Gleiter dürften die G5 und die G7 identisch sein. Evtl. haben wir aber auch hier eine Serienstreuung vor uns. Mit Sicherheit lässt sich das jedenfalls nicht sagen. Zielen, Bewegung im Spielgeschehen und die Bedienung verliefen bei der G7 sehr präzise und leichtgängig. Hier gibt es also keinen Grund zur Klage. Auch die Funkübertragung arbeitete tadellos, so dass man die G7 in der Tat ohne Einschränkungen als Gaming-Maus empfehlen kann. Dennoch ist sie wie auch ihr kleineres Pendant G5 keine Revolution gegenüber der MX 518 – aber eine deutliche Verbesserung im Detail.
Wie bei der MX 518 und der G5 kommt wiederum die SetPoint-Software zum Einsatz. Neue Funktionen kommen gegenüber der G5 nicht hinzu, denn hinsichtlich der Einstellungsmöglichkeiten sind die G5 und die G7 identisch. Neu ist allerdings ein Tab, der Auskunft über den Akkuladezustand gibt und die Möglichkeit bietet, eine Ladezustandswarnung über SetPoint und die Maus auszugeben. Dabei können Werte zwischen 5% und 30% der Akkurestladung gewählt werden. Einstellbar ist diese Option in 5%-Schritten. Verzichtet hat man auf eine Anzeige der Signalstärke, wie sie Microsofts Wireless 6000 bietet. Das dürfte bei der hervorragenden Übertragung der G7 allerdings auch kaum nötig sein, denn dass es zu Störungen kommt, scheint unter normalen Bedingungen eher unwahrscheinlich. Insgesamt hinterlässt SetPoint einen aufgeräumten Eindruck. Hier können andere Hersteller etwas lernen.
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