In der aktuellen weltpolitischen Situation wird eine unabhängige, europäische Raumfahrt umso wichtiger. Und da steht 2026 ein Meilenstein bevor: In der europäischen Raumfahrt wird kommendes Jahr voraussichtlich erstmals eine wiederverwendbare Rakete in die äußere Atmosphäre geschickt. Dieses Ereignis markiert den Beginn einer neuen Ära der nachhaltigen Erforschung des Weltraums.
Das im Jahr 2022 gegründete Unternehmen MaiaSpace konstruiert eine zweistufige Rakete, die nach ihrem Start im Jahr 2026 vom Raumfahrtzentrum Guayana in Kourou mit einem Lastkahn auf See geborgen werden soll. Die bahnbrechende Innovation wird in Rekordzeit realisiert, mit dem langfristigen Ziel, erschwingliche und nachhaltige Raketen zu entwickeln, die die Raumfahrtindustrie voranbringen. Um dieses Ziel umzusetzen, braucht es erhebliche Rechenpower.
Die auf AMD EPYC 9654P CPUs der 4. Generation basierende Qarnot-Computing-Infrastruktur ermöglichte es MaiaSpace, die Geschwindigkeit der CFD-Simulationen (Computational Fluid Dynamics) zu verdoppeln und die CO2-Emissionen bei der Entwicklung von Raketen um mehr als 80 % zu reduzieren. Innerhalb von neun Monaten konnte MaiaSpace somit 16 Tonnen CO2 einsparen. MaiaSpace führt seine Simulationen auf 21 Servern durch, und bis zum Jahr 2025 sollen sechs weitere hinzukommen. Diese werden alle von AMD EPYC™-Prozessoren angetrieben und verfügen über einen Speicher von 512 GB.
Wie in vielen anderen Bereichen, findet auch in der Raumfahrt das Thema Nachhaltigkeit immer mehr Beachtung. Entsprechend arbeitet MaiaSpace intensiv genau daran und demonstriert, dass es nachhaltigere Methoden als bisher gibt, Raketen zu entwickeln und eine führende technologische Position im Weltraum zu erlangen.
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