Mit der GeForce GTX 460 stellt Nvidia heute ein weiteres Kind der Fermi-Familie vor. Die GeForce GTX 460 ergänzt die bisherigen Modelle GTX 465, 470 sowie 480 und wird in zwei unterschiedlichen Varianten (768 MB oder 1 GB GDDR5-Speicher) erhältlich sein. Die GPU mit der Bezeichnung GF104 (40 nm-Fertigung, 1,95 Mrd. Transistoren) verfügt über 336 Unified Shader-Prozessoren mit einer Frequenz von 1350 MHz, wobei der Chiptakt 675 MHz beträgt. Während beide Modelle 56 TMUs besitzen, muss die 768 MB-Variante mit 24 ROPs (32 beim 1 GB-Modell) auskommen. Der mit 900 MHz veranschlagte GDDR5-Speicher wird im Falle der 768 MB-Karte über ein 192 Bit-Interface angebunden (256 Bit bei der 1 GB-Karte). Daraus ergeben sich Durchsatzraten von 86,4 respektive 115,2 Gigabyte pro Sekunde. Für die Pufferung des Datentransfers steht ein L2-Cache mit 384 (768 MB) bzw. 512 KB (1 GB) bereit.
Seitens der Anschlüsse unterscheiden sich die beiden Varianten nicht und dem Benutzer stehen zwei Dual-Link-DVI-Anschlüsse und ein Mini-HDMI-Port zur Verfügung. Verschiedene Nvidia Board-Partner werden aber ebenso Modelle mit integriertem DisplayPort auf den Markt bringen. Die Karten im Referenzdesign kommen mit einem Dual-Slot-Kühler samt aktiver Kühlung daher und werden über zwei 6-Pin-PCIe-Stromzuführungen mit Energie versorgt. Die Thermal Design Power (TDP) einer GeForce GTX 460 liegt bei 150 (768 MB) bzw. 160 Watt (1 GB).
Die Preise werden sich je nach Ausstattung zwischen 200 (768 MB) und 250 Euro (1 GB) bewegen. Folgend verschiedene GeForce GTX 460 Karten im Überblick:
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