Jeder von uns kennt die gute alte Computermaus und deren Eigenheiten. Angefangen mit Mechanik zur Übertragung der Bewegung, über kabellosigkeit bis hin zu optischen Sensoren, die immer bessere Abtastraten versprachen. Vervollständigt wurden die Prinzipien der Cursorsteuerung durch Trackballs, Trackpads oder (Multi-)Touchpads. Doch nun hat eine neue Ära der Computermaus das Prototypenlicht der Welt erblickt!
Die Mouseless Mouse, ein Projekt am MIT, ermöglicht die Steuerung des Cursors mit Bewegungen, wie man sie durch die Maus gewohnt ist, beseitigt aber Kabelgewirr und leere Batterien. Dabei wird die Hand so geformt, als hätte man eine Computermaus in selbiger, aber real existent ist sie nicht. Die Arbeit wird mit Hilfe eines IR-Lasers (IR = infrarot) und einer IR-Kamera aufgezeichnet und ausgewertet. Dabei erzeugt der IR-Laser ein Abtastraster und die IR-Kamera beobachtet die Szenerie von oben und kann so Bewegungen der Hand innheralb des Rasters wahrnehmen.
Auch die Erkennung von typischen Tätigkeiten wie dem Klicken oder dem Scrollen ist über die Mouseless-Mouse-Hardware möglich. Ebenso kann man Elemente auf dem Desktop direkt greifen (Drag), indem man Daumen und Zeigefinger miteinander in Berührung bringt, wenn man über dem gewünschten Element ist.
Noch befindet sich das gesamte Projekt in der Prototypenphase, die Kosten für die benötigte Hardware beziffert der Mitverantwortliche Pranav Mistry jedoch auf etwa 20 USD, sodass die Akzeptanz bei eventueller Marktreife nicht an den Kosten scheitern dürfte.
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