In enger Zusammenarbeit mit Microsoft arbeitet Nvidia an der Optimierung des Einsatzes von Tesla-GPUs im Bereich High Performance Computing in den Betriebssystem-Umgebungen Windows HPC 2008. Nvidia hat bereits mehrere GPU-basierte Applikationen auf der Plattform Windows HPC Server 2008 entwickelt: zum Beispiel Raytracing-Anwendungen für fotorealistische Modellierungen in der Automobilindustrie. Dabei hat Nvidia mit Microsoft am Aufbau eines großen Tesla-GPU-Computing-Clusters gearbeitet.
Zahlreiche Enterprise-Anwendungen nutzen heute bereits die Vorteile der CUDA-Architektur, auf der GPUs basieren: zum Beispiel in den Bereichen Datenauswertung, maschinelles Lernen oder Business Intelligence und in wissenschaftlichen Applikationen der Molekulardynamik, des Finanzwesens oder der seismischen Forschung. Die CUDA-Architektur ermöglicht es Entwicklern, die Rechenleistung der CPU und der GPU gemeinsam zu verwenden. Rechenintensive Teile einer Applikation nutzen dabei die parallele Rechenarchitektur der GPU und sequentielle Teile des Applikationscodes laufen auf der CPU.
Die Tesla-GPUs unterstützen Windows XP und Windows Vista auf Workstations und Windows Server 2003 sowie Windows Server 2008 in Rechenzentren. Systeme mit Tesla-C1060- und Tesla-S1070-GPU sind erhältlich bei Cray, Dell, HP und Lenovo.
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