Bereits auf der CES 2008 zu Beginn des Jahres gab Intel Details zu Menlow, der Plattform für Mobile Internet Devices (MID), bekannt. Nachdem eine Markteinführung erster Geräte für die erste Jahreshälfte geplant ist, häufen sich nun auch konkrete Informationen zur anstehenden Menlow-Plattform.
Wie der Chipgigant in einem Paper veröffentlichte, werden die zum Einsatz kommenden 45 nm Prozessoren mit dem Codenamen Silverthorne über die bekannte Hyper-Threading Technologie verfügen. Für die Praxis bedeutet dies, dass Silverthorne eine mehrfädige-Architektur nutzen wird und damit in der Lage ist, schnelle Kontextwechsel zwischen verschiedenen Threads durchzuführen. Damit soll bei gleichen technischen Eckdaten (Frequenz, Cache etc.) und moderatem Hardwareaufwand die Bearbeitungseffizienz der CPU steigen (Threads nutzen gegenseitig Wartezyklen aus). Des Weiteren werden neue Energiesparmodi implementiert, zu denen unter anderem der C6-Status (Intel Deep Power Down Technologie, bekannt aus Santa Rosa Refresh) und spezielle Register und Cache-Zellen zählen werden. Alles in Allem soll eine Silverthorne-CPU zehn Mal weniger Energie (bis max. 2 Watt) verbrauchen als ein ULV-Dothan (90 nm) aus der zweiten Centrino-Generation.
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