Infineon erweitert sein Portfolio an Grafikspeichern mit einem 512 Mbit GDDR3 (Graphic Double Data Rate 3) Grafik-DRAM. Der neue GDDR3-Speicherchip ist zu 16 Mbit x 32 organisiert und ermöglicht mit der Taktfrequenz von 800 MHz eine Datenbandbreite von 51,2 Gbit/sec. Der 512 Mbit GDDR3-Chip ermöglicht die Fertigung von Grafikkarten mit Framebuffern von 512 MB oder sogar 1 GB und Datenbandbreiten bis zu 51,2 GB/sec. Der Speicher bietet Frequenzen von bis zu 800 MHz bei einer Betriebsspannung von 1,9 Volt. Der Speicherbaustein ist in einem JEDEC- konformen 136 Ball FBGA-Gehäuse mit den Abmessungen 11 x 14 x 1,2 mm verfügbar. Für 128 oder 256 MB Lösungen für den mobilen Bereich ist der neue Infineon-GDDR3 ebenfalls geeignet. Auch der Betrieb mit einer Vdd/Vddq-Spannung von 1,8 Volt speziell für Notebook-Applikationen ist möglich.
Erste Muster wurden im Februar 2005 an Schlüsselkunden geliefert, die Volumenfertigung ist für die zweite Jahreshälfte 2005 geplant.
Doch nicht nur die GDDR3-Entwicklung geht weiter: Mit der 256 Mbit DDR2-Version, die seit März im Volumen gefertigt werden, bietet Infineon nun das komplette Portfolio an Grafikspeichern für den Mainstream- und High-End-Bereich. Der neue 256er Grafikspeicher ist in einem FBGA 84 Gehäuse untergebracht. Er arbeitet mit einer Versorgungsspannung von 1,8 Volt und ist damit prädestiniert für die neuesten Notebooks, aber auch für Desktop-PCs.
Durch Erhöhung der Taktfrequenz um 50 Prozent auf bis zu 450 MHz gegenüber den Vorgängergenerationen können Datenbandbreiten von bis zu 1,8 GB/sec erreicht werden. Das FBGA 84 Gehäuse ist nur halb so groß wie bisherige DDR-Grafik-RAMs. Der neue DDR2-Grafikspeicher hat außerdem die On Die Termination Funktionalität integriert. Diese Funktion gewährleistet eine zuverlässige Verarbeitung der Lese- und Schreibsignale bei Taktraten von mehr als 250 MHz.
Der neue DDR2-Grafikspeicher (256 Mbit, 16 M x 16, 300 MHz bis 400 MHz) ist in Volumenstückzahlen erhältlich. Erste Qualifizierungsmuster der 450 MHz-Version sind ebenfalls verfügbar.
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