Nachdem wir den vorliegenden Testprobanden von Intel auf den zurückliegenden Seiten ausführlich durchleuchtet haben, kommen wir nun zum abschließenden Fazit des Tests.
Intel bringt mit der SSD 730 Familie Technik aus der Enterprise-Serie in den Desktop-Markt und möchte damit professionelle Anwender begeistern. Leistungsmäßig macht unser Testmuster mit 480 GB vor allem beim Einsatz als Datengrab einen sehr guten Eindruck und belegt dabei den Spitzenplatz im Ranking. Schneller war lediglich eine (R)AID0-Konfiguration bestehend aus zwei identischen Laufwerken, welche die von Intel beworbenen 1.000 MB/s in sequentiellen Transfers mühelos knackt! Legen wir das Bewertungsschema für ein primäres Systemlaufwerk zugrunde, muss sich der Intel-Sprössling allerdings den Flaggschiffen der Konkurrenz geschlagen geben. Das Gespann zweier 730 bleibt hier zwar an der Spitze, liegt in Sachen Preis/Leistung aber deutlich hinter OCZ und Co.
Bezüglich der Zuverlässigkeit gibt der Hersteller satte 127,75 TBW (Terabytes Written) für einen Zeitraum von fünf Jahren an. Das dürfte für den Standard-PC-Anwender keine wirkliche Einschränkung darstellen und auch professionelle Einsatzgebiete sollten keine Probleme darstellen. Zusätzliche Pufferkondensatoren sollen einen Datenverlust beim plötzlichen Zusammenbruch der Versorgung verhindern. In Sachen Leistungsaufnahme hinterlässt die SSD 730 mit 480 GB einen sehr guten Eindruck und liegt mit 0,6 Watt im lastfreien Idle-Betrieb im gesicherten Mittelfeld. Unter Volllast begnügt sich das 480 GB Modell mit lediglich 2,2 Watt, ist damit SSD-typisch sparsam und liegt im Spitzenfeld des Rankings. Dank einer Bauhöhe von 7 mm ist die SSD 730 auch uneingeschränkt in mobilen Geräten verwendbar. Damit könnte man beispielsweise das etwas in die Jahre gekommene Notebook nochmals deutlich beschleunigen. Dabei sind SSDs auch deutlich leichter als herkömmliche, magnetische Speicher (HDDs).
Aktuell ist die 480 GB fassende Intel SSD 730 ab etwa 330 Euro (Quelle: Geizhals.de, Stand: 12/2014) erhältlich und kommt mit einer Garantiezeit von fünf Jahren. Der Preis pro Gigabyte beträgt damit rund 69 Euro-Cent, was dem Drive einen Platz im unteren Viertel unseres kapazitätsbereinigten Preis/Leistungs-Ranking verschafft. Deutlich besser schneidet die (R)AID0-Variante zweier Laufwerke ab, die sich im oberen Drittel festsetzen kann. Das Drive kommt zusammen mit einem Intel-Case-Badge, einer CD inkl. Dokumentation, Befestigungsmaterial und einem SATA-Datenkabel. Alternativ bietet Intel die SSD 730 auch mit 240 GB an. Hierfür muss man etwa 165 Euro auf den Tisch legen, was zu einem identischen Preis pro Gigabyte führt. Vor allem bei schreibenden Zugriffen dürfte die 240er Variante deutlich langsamer sein, als die hier und heute getestete SSD 730 mit 480 GB.
| Performance-Ranking (Daten) | |
| Intel SSD 730 Series, 2x 480 GB (R)AID0 | 100,0 |
| Intel SSD 730 Series, 480 GB | 67,9 |
| OCZ Vector 150, 480 GB | 67,5 |
| OCZ Vertex 460, 480 GB | 66,2 |
| OCZ Vertex 460, 240 GB | 65,3 |
| Samsung SSD 840 EVO, 1 TB | 64,7 |
| Plextor M6S, 256 GB | 62,8 |
| Crucial M500 SSD, 480 GB | 61,5 |
| Plextor M5 Pro Xtreme, 256 GB | 61,4 |
| OCZ Vector 150, 120 GB | 61,3 |
| Crucial MX100, 256 GB | 59,3 |
| Plextor M5 Pro Xtreme, 128 GB | 57,9 |
| OCZ ARC 100, 240 GB | 56,5 |
| Intel SSD 335 Series, 240 GB | 54,4 |
| ADATA XPG SX900, 256 GB | 53,3 |
| Plextor M5S, 256 GB | 53,0 |
| ADATA Premier Pro SP900, 256 GB | 50,3 |
| Kingston HyperX 3K SSD, 120 GB | 46,9 |
| Kingston SSDNow V300, 120 GB | 37,2 |
| Angaben in Prozent (mehr ist besser) | |
| Performance-Ranking (System) | |
| Intel SSD 730 Series, 2x 480 GB (R)AID0 | 100,0 |
| Samsung SSD 840 EVO, 1 TB | 82,0 |
| OCZ Vector 150, 480 GB | 75,3 |
| OCZ Vertex 460, 480 GB | 72,9 |
| Intel SSD 730 Series, 480 GB | 72,6 |
| Plextor M5 Pro Xtreme, 256 GB | 72,2 |
| Crucial M500 SSD, 480 GB | 71,3 |
| OCZ Vertex 460, 240 GB | 71,2 |
| OCZ Vector 150, 120 GB | 70,7 |
| Crucial MX100, 256 GB | 69,8 |
| Plextor M6S, 256 GB | 69,1 |
| Plextor M5 Pro Xtreme, 128 GB | 68,8 |
| OCZ ARC 100, 240 GB | 67,8 |
| Plextor M5S, 256 GB | 65,9 |
| ADATA XPG SX900, 256 GB | 63,9 |
| Intel SSD 335 Series, 240 GB | 63,6 |
| ADATA Premier Pro SP900, 256 GB | 61,5 |
| Kingston HyperX 3K SSD, 120 GB | 56,7 |
| Kingston SSDNow V300, 120 GB | 48,5 |
| Angaben in Prozent (mehr ist besser) | |
#ADATA #Benchmark #Betriebssystem #Crucial #Festplatte #Flash #Gehäuse #Gigabyte #HyperX #Intel #Kingston #Micron #MLC #Notebook #OCZ #Plextor #Samsung #SLC #Smartphone #SSD #Tablet #Technologie #TLC #Toshiba #Windows #XPG
Im zurückliegenden Monat gab es wieder einige spannende Themen im Bereich Newsmeldungen sowie interessante Artikel und Produkttests. Folgend möchten wir...
Mit der SanDisk Professional G-RAID PROJECT 2 positioniert SanDisk ein 2-Bay-Desktop-RAID für professionelle Medien- und Produktionsumgebungen. Das System ist mit...
Ein vernetztes Zuhause galt kürzlich noch als Spielerei. Smarte Thermostate, Sprachsteuerung und automatisierte Rollläden sind heute in vielen Haushalten üblich....
SanDisk kündigt die nächste Generation seines externen SSD-Portfolios an und stellt eine neu entwickelte dreistufige Produktreihe vor. Das Portfolio umfasst...
Künstliche Intelligenz revolutioniert gerade die Videoüberwachung und erschließt ihr ganz neue Anwendungsbereiche. In der Fertigung lassen sich KI-basierte Videoanalysen beispielsweise...
Das G-RAID PROJECT 2 ist ein 2-Bay Storage-System für Profis und bietet eine Thunderbolt-Schnittstelle inkl. hoher Speicherkapazitäten. Wir haben das 48-TB-Modell getestet.
Mit dem SanDisk Professional G-DRIVE bietet Western Digital eine externe HDD für Profis an. Der mobile Speicher bietet bis zu 26 TB Platz für Inhalte und ist mit einem USB-C-Interface ausgestattet.
Die My Book-Festplatte von Western Digital dient als großzügiger Desktopspeicher mit bis zu 26 TB und ermöglicht das lokale Sichern großer Datenmengen. Wir haben uns das Modell mit 14 TB im Test angesehen.